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Besuch von EDDI

Am Freitag, den 25.05.2018 hatten wir Besuch von EDDI (dem Kids Maskottchen von Hannover 96). EDDi und seine Begleiter haben mit den Kindern das „1, 2 oder 3 Fußballquiz“ gespielt.

 

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Wir tauschen Pelzchen

Ab dem 04.04.2018 werden an unserer Schule Pelzchen getauscht. Wenn jemand einem Anderen ein Pelzchen schenkt, dann ist das ein Zeichen. Es zeigt

  • Ich mag dich.
  • Klasse, dass wir gemeinsam an einer Schule sind.
  • Gut, dass es dich gibt.

und noch Vieles mehr…

Wenn ein Kind ein Pelzchen verschenkt, bekommt es von dem Beschenkten ein Pelzchen zurück. So wird die Kette ‚Wir zeigen uns, dass wir uns mögen und wertschätzen‘ nie unterbrochen.

Die Idee, Pelzchen zu tauschen, stammt aus einem amerikanischen Märchen, das alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule im Unterricht kennen gelernt haben.

Für alle, die sich für den Inhalt der Geschichte interessieren, unten das vollständige Märchen.

Parallel zum Pelzchentausch führen wir in Kooperation mit dem Verein ‚Respekt‘ das Projekt ‚Respekt‘ durch. Dabei geht es um die Erweiterung der Sozialkompetenz unserer Schüler/innen.                                                                                                                                         Im Rahmen des Sozialtrainings wird ein angemessener Umgang thematisiert. Außerdem wird die Teamentwickung und Handlungsfähigkeit bei Konflikten im Fokus stehen.

Die kleinen Leute von Swabeedoo

Ein amerikanisches Märchen

(aus : L. Graf, Hg., Geschichten zum Weiterdenken. Ein Lesebuch für Schule, Gruppe und Familie, Chr. Kaiser/Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh)

Vor langer, langer Zeit lebten kleine Leute auf der Erde. Die meisten wohnten im kleinen Dorf Swabeedoo und nannten sich Swabeedoo-dahs. Sie waren sehr glücklich und liefen herum mit einem Lächeln bis hinter die Ohren und grüßten jedermann.

Was die Swabeedoo-dahs am meisten liebten, war, einander warme, weiche Pelzchen zu schenken. Ein jeder trug über seiner Schulter einen Beutel, und der Beutel war gefüllt mit weichen Pelzchen. Sooft sich Swabeedoo-dahs trafen, gab gewöhnlich der eine dem anderen ein Pelzchen. Nun ist es besonders schön, jemandem ein warmes, weiches Pelzchen zu geben: Es sagt dem anderen, er sei etwas Besonderes, es ist eine Art zu sagen: Ich mag dich.

Und selbstverständlich ist es sehr erfreulich, ein solches Pelzchen zu bekommen. Wenn man dir ein Pelzchen anbietet, wenn du es nimmst und fühlst, wie warm und flaumig es an deiner Wange ist, und du es sanft und leicht in deinen Pelzchen-Beutel zu den anderen legst, dann ist es wundervoll. Du fühlst dich anerkannt und geschätzt, wenn dir jemand ein weiches Pelzchen gibt, und du möchtest ihm ebenfalls etwas Schönes tun. Die kleinen Leute von Swabeedoo gaben gerne weiche Pelzchen und bekamen gerne weiche Pelzchen. Und ihr gemeinsames Leben war ohne Zweifel sehr glücklich und froh.

Außerhalb des Dorfes, in einer kalten, dunklen Höhle, wohnte ein großer, grüner Kobold. Er wollte eigentlich nicht alleine wohnen, und manchmal war er einsam. Aber er schien mit niemandem auszukommen, und irgendwie mochte er es nicht, warme, weiche Pelzchen auszutauschen. Er hielt es für einen großen Unsinn.

Eines Abends ging der Kobold in das Dorf und traf einen kleinen, freundlichen Swabeedoo-dah. „War heute nicht ein schöner Swabeedoo-dah-Tag?“, sagte die kleine Person lächelnd. „Hier, nimm ein warmes, weiches Pelzchen, diese ist ein besonderes, ich habe es eigens für dich aufbewahrt, weil ich dich so selten sehe.“

Der Kobold schaute um sich, ob niemand anderer ihnen zuhörte. Dann legte er seinen Arm um den kleinen Swabeedoo-dah und flüsterte ihm ins Ohr: „Hör mal, weißt du denn nicht, dass, wenn du alle deine Pelzchen weggibst, sie dir dann an einem schönen Tage ausgehen?“ Er bemerkte plötzlich einen erstaunten Blick und Furcht im Gesicht des kleinen Mannes, und während der Kobold in den Pelzchen-Beutel hineinschaute, fügte er hinzu: „Jetzt, würde ich sagen, hast du kaum mehr als 217 Pelzchen übrig. Sei lieber vorsichtig mit dem Verschenken!“ Damit tappte der Kobold auf seinen großen grünen Füßen davon und ließ einen verwirrten und unglücklichen Swabeedoo-dah zurück.

Der Kobold wusste, dass ein jeder der kleinen Swabeedoo-dahs einen unerschöpflichen Vorrat an Pelzchen besaß?. Gibt man nämlich jemandem ein Pelzchen, so wird es sofort durch ein anderes ersetzt, so dass einem sein ganzes Leben lang niemals die Pelzchen ausgehen können. Doch der Kobold verließ sich auf die gutgläubige Natur der kleinen Leute – und noch auf etwas anderes, das er sich bei sich selber entdeckt hatte. Er wollte herausfinden, ob es auch in den kleinen Swabeedoo-dahs steckt. – Auf diese Weise belog der Kobold den kleinen Mann, kehrte zurück in seine Höhle und wartete.

Es dauerte nicht lange. Der erste, der vorbeikam und der den kleinen Swabeedoo-dah grüßte, war ein guter Freund von ihm, mit dem er schon viele weiche Pelzchen ausgetauscht hatte. Dieser stellte mit Überraschung fest, dass er nur einen befremdeten Blick erhielt, als er seinem Freund ein Pelzchen gab. Dann wurde ihm empfohlen, auf seine abnehmenden Pelzvorräte zu achten, und sein Freund verschwand ganz schnell. Und jener Swabeedoo-dah bemerkte am selben Abend noch drei anderen gegenüber: „Es tut mir leid, ich habe kein warmes, weiches Pelzchen für dich. Ich muss aufpassen, dass sie mir nicht ausgehen.“

Am nächsten Tag hatte sich die Neuigkeit im ganzen Dorf verbreitet. Jedermann hatte plötzlich begonnen, seine Pelzchen aufzuheben. Man verschenkte zwar immer noch welche, aber sehr vorsichtig. „Unterscheide!“, sagten sie. Die kleinen Swabeedoo-dahs begannen, einander misstrauisch zu beobachten und verbargen ihre Beute mit den Pelzchen während der Nacht vorsichtigerweise unter dem Bett.

Streitigkeiten brachen aus, wer die meisten Pelzchen hatte, und schon bald begannen die Leute, weiche Pelzchen für Sachen einzutauschen, anstatt sie einfach zu verschenken. Der Bürgermeister von Swabeedoo stellte fest, dass die Zahl der Pelzchen begrenzt sei, rief die Pelzchen als Tauschmittel aus, und schon bald zankten sich die kleinen Leute darum, wieviel ein Mahl oder eine Übernachtung im Haus eines jeden kosten sollte. Es gab sogar einige Fälle von Pelzchenraub. An manchen dämmrigen Abenden war man draußen nicht mehr sicher, an Abenden, an denen die Swabeedoo-dahs früher gern in den Park und auf den Straßen spazieren gingen und einander grüßten, um sich warme, weiche Pelzchen zu schenken.

Das Schlimmste an allem – an der Gesundheit der kleinen Leute begann sich etwas zu ändern. Viele beklagten sich über Schmerzen in den Schultern und im Rücken, und mit der Zeit befiel mehr und mehr kleine Swabeedoo-dahs eine Krankheit, bekannt als Rückgraterweichung. Sie liefen gebückt umher und (in den schlimmsten Fällen) bis zum Boden gebeugt. Ihre Pelzchen-Beutel schleiften auf dem Boden. Viele Leute im Dorf fingen an zu glauben, dass das Gewicht des Beutels die Ursache der Krankheit sei, und dass es besser wäre, sie zu Hause einzuschließen. Binnen kurzem konnte man kaum noch einen Swabeedoo-dah mit einem Pelzchen-Beutel antreffen.

Zuerst war der Kobold mit dem Ergebnis seiner Lüge zufrieden. Er hatte herausfinden wollen, ob die kleinen Leute auch so fühlen und handeln würden wie er, wenn er selbstsüchtige Gedanken pflegte – und er fühlte sich erfolgreich, so wie die Dinge liefen. – Wenn er nun in das Dorf kam, grüßte man ihn nicht länger mit einem Lächeln und bot ihm weiche Pelzchen an. Stattdessen starrten ihn die kleinen Leute misstrauisch an, so wie sie auch einander anstarrten. Und ihm war es auch lieber so. Für ihn bedeutete dies, der Wirklichkeit ins Auge zu schauen. „So ist die Welt“, pflegte er zu sagen.

Mit der Zeit ereigneten sich aber schlimme Dinge. Vielleicht wegen der Rückgraterweichung, vielleicht auch deshalb, weil ihnen niemals jemand ein weiches Pelzchen gab (wer weiß es?), starben einige der alten Leute. Nun war alles Glück aus dem Dorf Swabeedoo verschwunden – und es betrauerte das Dahinscheiden seiner kleinen Bewohner.

Als der Kobold davon hörte, sagte er zu sich selbst: „Mein Gott, ich wollte ihnen nur zeigen, wie die Welt wirklich ist. Ich habe ihnen nicht den Tod gewünscht!“ Er überlegte, was man jetzt mache könnte, und er erdachte einen Plan.

Tief in seiner Höhle hatte der Kobold eine geheime Mine mit kaltem, stacheligem Gestein entdeckt. Er hatte viele Jahre damit verbracht, die stacheligen Steine aus dem Berg zu graben, denn er liebte deren kaltes und prickelndes Gefühl – und er blickte gern auf den wachsenden Haufen kalter, stacheliger Steine im Bewusstsein, dass sie alle ihm gehörten. – Er entschloss sich, sie mit den kleinen Swabeedoo-dahs zu teilen. So füllte er Hunderte von Säcken mit den kalten, stacheligen Steinen und nahm sie mit ins Dorf.

Als die Leute die Säcke mit den Steinen sahen, waren sie froh und nahmen sie dankbar an. Nun hatten sie wieder etwas, das sie einander schenken konnten. Das einzig Unangenehme war, dass es nicht so viel Spaß machte, kalte, stachelige Steine zu verschenken, wie warme, weiche Pelzchen. Einen stacheligen Stein zu geben, war gleichsam eine Art, dem anderen die Hand zu reichen – aber nicht so sehr in Freundschaft und Liebe.

Auch einen stacheligen Stein zu bekommen, war mit einem eigenartigen Gefühl verbunden. Man war nicht ganz sicher, was der Geber meinte, denn schließlich waren die Steine kalt und stachelig. Es war nett, etwas von einem anderen erhalten, aber man blieb verwirrt und oft mit zerstochenen Fingern zurück. Wenn ein Swabeedoo-dah ein warmes, weiches Pelzchen bekam, sagte er gewöhnlich „wauw“, wenn ihm aber jemand einen kalten, stacheligen Stein reichte, gab es gewöhnlich nichts anderes als ein „agk“.

Einige der kleinen Leute begannen wieder, einander warme, weiche Pelzchen zu geben, und jedesmal, wenn ein Pelzchen geschenkt wurde, machte es dem Schenkenden und dem Beschenkten wirklich sehr viel Freude. Vielleicht war es nur deshalb so ungewöhnlich, von jemandem ein warmes, weiches Pelzchen geschenkt zu bekommen, weil so viele kalte Steine ausgetauscht wurden. Das Schenken von Pelzchen wurde nie mehr Mode in Swabeedoo.

Nur wenige kleine Leute entdeckten, dass sie fortfahren konnten, einander warme, weiche Pelzchen zu schenken, ohne dass sie ihre Vorräte angingen.

Die Kunst, Pelzchen zu schenken, wurde nicht viel gepflegt. Das Misstrauen steckte tief in den Leuten von Swabeedoo. Man konnte es aus ihren Bemerkungen hören:

Weiche Pelzchen? Was steckt wohl dahinter?

– Ich weiß niemals, ob meine weichen Pelzchen auch wirklich geschätzt werden!

– Ich habe ein weiches Pelzchen gegeben und bekam dafür einen kalten, stacheligen Stein. So dumm bin ich nie wieder!

– Man weiß nie, wie man dran ist: jetzt ein weiches Pelzchen und im nächsten Augenblick einen stacheligen Stein.

– Gib du mir keinen stacheligen Stein, dann gebe ich dir auch keinen! Okay?

– Ich möchte meinem Jungen ein warmes, weiches Pelzchen geben, aber er verdient es nicht.

– Manchmal frage ich mich, ob mein Großvater noch Pelzchen auf der Bank hat!

Wahrscheinlich wäre jeder Bürger von Swabeedoo gern zurückgekehrt zu jenen Tagen, als das Schenken und Geschenktbekommen von warmen, weichen Pelzchen noch üblich war.

Manchmal dachte solch ein kleiner Mann bei sich, wie schön es doch wäre, von jemandem ein warmes, weiches Pelzchen zu bekommen. Und in Gedanken ging er hinaus und begann, jedem ein Pelzchen zu schenken, wie in alten Tagen!

Aber meistens hielt ihn stets etwas davon zurück. Gewöhnlich war es einfach so, dass er hinausging und sah-

„Wie die Welt wirklich war“!

Besuch der Recken in der GS Kastanienhof

Am 12.3.2018 kamen die Spieler der Handballmannschaft Recken Casper Mortensen, Jannes Krone und ihr Trainer Heidmar Felixson in die Grundschule Kastanienhof. (mehr …)